Die Heiligen Dreikönige


Infos zu dem Bild "Anbetung der Heiligen Drei Könige": Es stammt von einem Alten Meister um 1530–1535: Albrecht Altdorfer und kann heute im Städelsches Kunstinstitut in Frankfurt am Main zu sehen sein.

Warum haben wir immer mindestens bis 7. Januar Ferien?

Antwort: 6. Januar ist in vielen Bundesländern ein Feiertag: Heilige Dreikönige. Manchmal kommen verkleidete Kinder an die Türen und singen Lieder. Es sind Sternsinger; sie haben sich als die "Heiligen Drei Könige" verkleidet und sammeln in der Zeit zwischen Ende Dezember und Anfang Januar für einen guten Zweck. Wer aber sind die "Heiligen Drei Könige"?

Die Bibel gibt uns die Antwort bei Matthäus 2,1 bis 2,12. Und das ist die Erzählung von den ...



Heiligen Drei Königen nach Matthäus

Als Jesus zur Zeit des Königs Herodes in Betlehem in Judäa geboren worden war, kamen Sterndeuter aus dem Osten nach Jerusalem und fragten: Wo ist der neugeborene König der Juden? Wir haben seinen Stern aufgehen sehen und sind gekommen, um ihm zu huldigen. Als König Herodes das hörte, erschrak er und mit ihm ganz Jerusalem.

Er ließ alle Hohenpriester und Schriftgelehrten des Volkes zusammenkommen und erkundigte sich bei ihnen, wo der Messias geboren werden solle. Sie antworteten ihm: In Betlehem in Judäa; denn so steht es bei dem Propheten:

Du, Betlehem im Gebiet von Juda, bist keineswegs die unbedeutendste unter den führenden Städten von Juda; denn aus dir wird ein Fürst hervorgehen, der Hirt meines Volkes Israel.

Danach rief Herodes die Sterndeuter heimlich zu sich und ließ sich von ihnen genau sagen, wann der Stern erschienen war. Dann schickte er sie nach Betlehem und sagte: Geht und forscht sorgfältig nach, wo das Kind ist; und wenn ihr es gefunden habt, berichtet mir, damit auch ich hingehe und ihm huldige. Nach diesen Worten des Königs machten sie sich auf den Weg. Und der Stern, den sie hatten aufgehen sehen, zog vor ihnen her bis zu dem Ort, wo das Kind war; dort blieb er stehen.

Als sie den Stern sahen, wurden sie von sehr großer Freude erfüllt. Sie gingen in das Haus und sahen das Kind und Maria, seine Mutter; da fielen sie nieder und huldigten ihm. Dann holten sie ihre Schätze hervor und brachten ihm Gold, Weihrauch und Myrrhe als Gaben dar.

Weil ihnen aber im Traum geboten wurde, nicht zu Herodes zurückzukehren, zogen sie auf einem anderen Weg heim in ihr Land.




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