Bilder aus dem Schulalltag


Gemeinschaftsschule


Schule ohne Noten

Individuelle und kooperative Lernformen erfordern eine veränderte Leistungsfeststellung und Leistungsbeurteilung. Daher ist die Gemeinschaftsschule eine Schule ohne Noten und ohne Sitzenbleiben.

Anstelle von Ziffernnoten gibt es differenzierte und kontinuierliche Leistungsrückmeldungen:

  • Kompetenzraster: Schüler sehen wo sie geübt haben und auf welchem Niveau sie die Kompetenz nachgewiesen haben.
  • Lerntagebuch: Schüler notieren was sie gelernt haben, woran sie noch arbeiten müssen und reflektieren ihren Arbeitsprozess.
  • Lernzielkontrollen: nach Übungsphasen weisen die Schüler in Form von schriftlichen oder mündlichen oder praktischen Lernzielkontrollen nach, auf welchem Niveau sie die Kompetenz besitzen.
  • Coaching: Der Schüler reflektiert mit dem Coach sein Lernverhalten und seine Ziele auf der Grundlage von Lerntagebuch, Kompetenzraster und Leistungsnachweisen.
  • Lernentwicklungsgespräche: Schüler, Eltern und Lerncoach besprechen zweimal pro Schuljahr den Lernstand und die Entwicklung des Schülers und treffen Vereinbarungen.
  • Lernentwicklungsberichte: zum Ende jedes Schulhalbjahres erhalten die Schüler der Gemeinschaftsschule Lernentwicklungsberichte. Neben Beschreibungen der Lernentwicklung wird ausgewiesen, in welchem Fach auf welchem Niveau Leistungen erbracht wurden.

Leitend bei allen Formen der Leistungsfeststellung ist die Stärkung des Schülers und die Frage: Woran muss weitergearbeitet werden?

Daher erleben Schüler und Eltern das Schulklima an Gemeinschaftsschulen stressfreier und mit weniger Druck.

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