Bilder aus dem Schulalltag


Veranstaltungen und Events

Die Fünftklässler

Dienstag 12. September 2017

„Du kannst dich hier ganz entfalten“

Die neue Gemeinschaftsschule in Ketsch findet Bestätigung / Schüler werden mit buntem Programm begrüßt

Mehr als 50 Schülerinnen und Schüler der 5. Klasse konnte die Neurottschule zum Schuljahresbeginn willkommen heißen. Mit den Kindern aus den Gemeinden Ketsch, Brühl und Hockenheim werden zwei Schulklassen gebildet, die nach dem neuen Konzept der Gemeinschaftsschule mit Schwerpunkt individuellem Lernen unterrichtet werden. „Gemeinschaftsschule bedeutet, dass wir euch da unterstützen, wo ihr beim Lernen noch Hilfe braucht und euch da herausfordern, wo ihr schon sicher seid, so dass ihr zeigen könnt, was in euch steckt“, erklärte Joachim Rumold, der Rektor der Neurottschule, in seiner Begrüßungsrede. Daher bekommen nicht alle die gleiche Aufgabe in Mathe, Deutsch und English, sondern die Aufgabe, an der die Kinder gerade am besten lernen können und vorwärts kommen. In manchen Fächern werden die Kinder jedoch weiterhin gemeinsam unterrichtet.  AGs und Freizeitangebote ergänzen den Stundenplan der Gemeinschaftsschule. An drei Tagen haben die Schüler ganztägig Unterricht. Aber dafür gäbe weder Hausaufgaben noch Noten, versprach der Schulleiter.

Die Sechstklässler, ebenfalls eine Gemeinschaftsschulklasse, hatten zur Begrüßung ein buntes Programm vorbereitet. Nach der Melodie des Songs „80 Millionen“ sangen sie in ihrem Willkommenslied. Dann wurden die Klassenlehrerinnen Judith Heyer und Anette Schwab sowie die Fachlehrer und pädagogischen Begleiter der Fünftklässler vorgestellt. Damit sich die Neuen schneller in das Schulleben eingewöhnen können, stehen ihnen Paten aus der 10. Klasse zur Seite.

Auch eine kleine Casting-Show à la „Superstar“ hatten sich die Schüler ausgedacht, in der Solistinnen mit Oboe, Klavier, Querflöte und Gesang einen musikalischen Beitrag leisteten. Eine Mädchengruppe führte einen Tanz auf, dessen Choreografie sie sich selbst überlegt hatten, auf. Außerdem beteiligten sich zwei Jungen mit Fußfalltricks. Natürlich kamen alle weiter, so urteilte die Jury, die ebenfalls aus Schülern bestand. „Es gibt viele tolle einzelne Talente, aber am besten sind wir, wenn wir alle gemeinsam etwas machen“, war das Fazit der Jury. Ein „Cup-Song“ mit Gitarren- und Keyboard-Begleitung sowie Orff-Instrumenten rundeten das Programm ab; ein Spiel mit Bechern bildete den Rhythmus. Zum Schluss wurden die neuen Fünftklässler in zwei Klassen aufgeteilt.

Die Zahl der Neurottschüler ist mit diesem Schuljahr gewachsen, sie hat nunmehr die 400er-Marke überschritten. Diese Tatsache kann zu Recht als eine Bestätigung durch die Eltern der Gemeinde Ketsch und ihre Nachbarn Brühl und Hockenheim gewertet werden.