Im Spiegel der Presse


Die Schwetzinger Zeitung schrieb in ihrem Ketscher Teil am 21. Juli 2007.

rope skipping

Zusammenspiel von Bewegung und Koordination mit bunten Seilen

"Rope skipping" ist mehr als Seilspringen / Interessanter Wettbewerbssport in der Neurottschule vorgestellt


Ketsch. Waren es früher einfache Hanfseile, die geschwungen wurden, um darüber springen zu können, sind es heute bunte Stränge aus synthetischen Stoffen, die mehr ermöglichen als das schlichte Darüber-Springen. Den Kindern gefiel es: Für die Klassen zwei bis acht der Neurottschule bot sich ein ganz besonderer Anblick: In ihrer wohl vertrauten Sporthalle hatte Henner Böttcher Dutzende der bunten Seile ausgelegt: rote, grüne, blaue. Einige mit Griffen, andere hatten viele Hülsen aus Plastik aufgefädelt.

Voller Staunen durften die Mädchen und Jungen von dem Referenten für "Rope skipping", der eigens für diesen ganz besonderen Sporttag engagiert wurde, erfahren, dass Seilspringen eine recht sportliche Angelegenheit ist, die nicht nur in den USA inzwischen in hoch anerkannten Turnieren ausgeübt wird. Bereits am frühen Morgen durften die Kinder der zweiten Klasse seinen Anweisungen folgen und aus den farbenfrohen Springseilen höchst effiziente Sportgeräte werden lassen.

"Die Seile haben einen großen Aufforderungscharakter", betonte Henner Böttcher den pädagogischen Hintergrund dieser altbekannten und doch so modernen Sportart. Als besonderer Pluspunkt komme ihr noch zugute, dass die Kinder schnell ein Erfolgserlebnis verspüren können, für die Sportart überdies keinen Partner brauchen.

"Jedes Kind kann für sich selbst Seil springen", so auch Ulrike Christ, die gemeinsam mit Helga Rinkleff den Tag organisiert hatte. Die Sportpädagoginnen zeigten sich sehr begeistert von den hoch motivierten Kindern um sie herum. "Wir freuen uns, dass der Förderverein der Neurottschule die Chancen dieser Sportart erkannt hat und uns beim Kauf der neuartigen Seile unterstützte", erzählte Ulrike Christ. Insbesondere die Koordination von Hand und Auge werde mit diesem Spiel geschult - ein wichtiges Element der frühen motorischen Bewegungsförderung.

Vor allem die Kinder der Integrationsklasse hatten daher an diesem Tag viel Spaß, konnten schnell mit den Seilen agieren und Bewegung als lernbar erkennen. Aber auch die Schülerinnen und Schüler der höheren Klassen erfreuten sich sichtlich an der gemeinsamen Übung, kennen sie doch das Rope skipping sogar aus amerikanischen Musikvideos, wo zu Rapp-Beats gesprungen wird.

In der Neurotthalle durfte ebenfalls bei Musik das Seil geschwungen werden. Begeisterte Kinder waren das Ergebnis - auch wenn einige ungeübte Schüler erkennen mussten, dass "Rope skipping" wirklich Sport ist. ak

© Schwetzinger Zeitung - 21.06.2007

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