Im Spiegel der Presse


Die Schwetzinger Zeitung schrieb in ihrem Ketscher Teil am 19. November 2007.

Vergangenheit sichtbar machen

Ketsch. "Die Trauernden, direkt vom Leid Betroffenen können der Erinnerung nicht ausweichen; die anderen wollen und sollen es nicht. Denn Erinnern macht wieder sichtbar, was in der Vergangenheit liegt; Erinnern holt diese Vergangenheit in die Gegenwart zurück", hob Bürgermeister Jürgen Kappenstein in seiner einfühlsamen Ansprache am Samstagabend bei der Gedenkstunde in der Totenhalle hervor. Klangvoll umrahmt wurde die Feier vom Musikverein 1929 und vom Gesangverein "Sängereinheit".

Einen bewegenden Beitrag boten auch die Schülerinnen und Schüler der Neurottschule. Unter den Klängen des Trauermarsches ging es, flankiert von Fackelträgern der Freiwilligen Feuerwehr Ketsch, zum Ehrenmal, wo die Kranzniederlegung durch den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge, den VdK und der Gemeinde erfolgte.

"Trauer und Gedenken sind nicht leicht zu ertragen. Aber sie können einen Weg in die Zukunft weisen, einen Weg zu mehr Frieden und Mitmenschlichkeit", formulierte Kappenstein. sas

© Schwetzinger Zeitung - 19.11.2007

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