

Die Schwetzinger Zeitung schrieb in ihrem Ketscher Teil
am 29. Februar 2008.
Gemeinderat: Änderung der Schulbezirksgrenze
Gleichmäßige Auslastung der ersten Klassen hat Vorrang
Ketsch. Die Schulbezirksgrenze muss auch für das Schuljahr 2008/2009 wieder geändert werden, um an beiden Schulen eine gleichmäßige Auslastung der ersten Klassen zu gewährleisten. Einstimmig beschloss der Gemeinderat in seiner Sitzung am Montagabend, die Schulbezirksgrenze wie folgt festzulegen: Sie verläuft, ausgehend von der Brühler Straße, entlang der I. Rheinstraße, Schwetzinger Straße bis Höhe Parkstraße, dann Parkstraße, Hardtwaldstraße, Hardtweg und Durlacher Straße. Die Trennstraßen zählen zum Bezirk 1 (Alte Schule).
Für die insgesamt 103 Schulanfänger können voraussichtlich zwei Klassen an der Neurottschule und drei Klassen an der Alten Schule zu jeweils rund 20 Kindern gebildet werden, informierte Bürgermeister Jürgen Kappenstein.
"Es liegt in unserer Hand, hier zu handeln, damit an beiden Schulen etwa gleichgroße Klassen gebildet werden können", kommentierte Helena Moser (CDU). Dies sei pädagogisch sinnvoll, wobei auf Geschwisterkinder Rücksicht genommen werden sollte. Auch Birgit Rapp (SPD) sah in der angestrebten gleichmäßigen Verteilung der Schüler einen sinnvollen Grund für die Änderung der Schulbezirksgrenze und bezeichnete die kleinen Klassen als sehr erfreulich.
Rudi Kurbiuhn (FWV) unterstrich, dass eine Anpassung der Schulbezirksgrenze immer wieder vonnöten sei, um flexibel reagieren zu können. Als Nachteil nannte Detlev Lorentz (FDP/KL) den Unsicherheitsfaktor für die Eltern, die nicht immer frühzeitig wissen können, in welche Schule ihr Kind kommt. Dieser Nachteil könne jedoch in Kauf genommen werden, da der Vorteil - nämlich eine gleichmäßige Auslastung - überwiege. sas
© Schwetzinger Zeitung - 29.02.2008
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