Im Spiegel der Presse

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Die Schwetzinger Zeitung schrieb in ihrem Ketscher Teil am 21. September 2009.


Sommerfest

Neurottschule und Grundschule: Farbenfrohe Einschulungsfeiern für 111 Abc-Schützen

Wichtiger Schritt als Freudentag

Von unserem Mitarbeiter Gerd Pecht

KETSCH. Die Schulanfänger standen im Rampenlicht: Am Samstagmorgen begann für 111 Kinder der Enderlegemeinde ein neuer Schritt ins Leben. In der Neurottschule und in der Grundschule ("Alte Schule") fanden die Einschulungsfeiern statt. Familienangehörige aus teilweise vier Generationen begleiteten die Kleinen bei diesem wichtigen Schritt und zeigten damit, wie wichtig ihnen Bildung für die Sprösslinge ist.

Neurottschule

Die Aula in der Neurottschule war bis zum letzten Stehplatz belegt. Wie kleine Stars ließen die zukünftigen Erstklässler mit ihren nagelneuen Schulranzen und bunten Schultüten willig das Blitzlichtgewitter aus unzähligen Kameras über sich ergehen. Gern gesehene Gäste in der Aula waren auch Gemeinderäte und Erzieherinnen der Kindergärten, die wichtige Grundsteine des Lernens gelegt haben.

Der Schulchor unter Begleitung von Lehrerin Barbara Reuter auf der Gitarre begrüßte die Neuen mit "Swing" und entsprechende Stimmung kam im Saal auf. Rektorin Angelika Krieger hieß die neuen Schülerinnen und Schüler in der Schulgemeinschaft willkommen: "Ich sehe euch an, wie neugierig ihr auf das seid, was euch in den nächsten Tagen erwartet." Es sei tatsächlich ein sehr einschneidender Abschnitt im Leben der Kinder, denn die Kindergartenzeit ist für sie vorbei. "Ihr lernt Lesen, Schreiben und Rechnen, könnt zukünftig spannende Bücher lesen und den Großeltern Briefe schreiben. Ihr könnt dann ausrechnen, was vom Taschengeld übrig bleibt und vergleichen, ob die Höhe dieser Zuwendung überhaupt noch angemessen ist!" Bei der Einschulung seien Mütter und Väter öfter nervöser als die Abc-Schützen, und so versprach die Rektorin: "Ihr Kind befindet sich bei uns in besten Händen. Sie müssen sich mit dem Gedanken anfreunden und nach und nach mehr ihr Kind los lassen."

Im folgenden Spielstück "Das Vierfarbenland" agierten die Viertklässler in roten, grünen, blauen und gelben Kostümen auf der Bühne. Jede Farbe wollte die beste sein, am Ende verbündeten sie sich und wurden bunt. Dann wurden die 50 Schülerinnen und Schüler in zwei Klassen aufgeteilt: Christel Storch ist Klassenlehrerin der 1a, und die Klasse 1b übernimmt Lieselotte Tschan. Die Lehrerinnen geleiteten ihre neuen Schützlinge in die Klassenzimmer. In der Zwischenzeit servierte der Förderverein den wartenden Familienangehörigen Sekt und Orangensaft. Fröhlich schwatzend kamen die Kinder aus den Klassenräumen zurück, sie hatten viel zu erzählen.

Grundschule

Mit "Herzlich willkommen" begrüßte der Schulchor der Grundschule die neuen Schulkameraden und -kameradinnen im Pfarrheim Sankt Sebastian, bevor sich den Schulanfängern Rektor Manfred Hausen zuwandte. "Ihr seid jetzt keine Kindergartenkinder mehr, sondern Schulkinder", sprach er.

Der Schulleiter fragte die Erstklässler, woran man Schulkinder erkennt. "Am Schulranzen und an der Schultüte", schallte die Antwort aus mehreren Kehlen. Die Kinder wussten natürlich auch schon, dass sie hier lesen, schreiben und rechnen lernen. Als weitere Beispiele für das, was auf die Jungen und Mädchen zukommt, nannte Rektor Hausen Sport, Basteln, Malen, Singen, Religion und Englisch.

Wie wichtig und schön das Alphabet ist, führte die Klasse 4a in ihrem Spielstück "Abc-Zauber" unter der Leitung ihrer Lehrerin Claudia Fischer vor. Lehrerin Tanja Arnold hatte mit dem Schulchor das Abc-Lied eingeübt, wobei jeder Buchstabe gezeigt und besungen wurde.

In der Grundschule verteilen sich die Schulanfänger auf drei Klassen: Bernadette Rödel ist Klassenlehrerin der Mäusegruppe (1a), für die Drachengruppe (1b) ist Ulrike Lenz verantwortlich, Stefanie Höhn-Pföhler übernimmt die Delfingruppe (1c).

 

© Schwetzinger Zeitung - 21.09.2009

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