Im Spiegel der Presse

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Die Schwetzinger Zeitung schrieb in ihrem Ketscher Teil am 22. September 2009.


Gemeindebücherei

Japanische Tuschemalerei

Ketsch. Eine Ausstellung über japanische Tuschemalerei und Glasdruck präsentiert die Gemeindebücherei vom 23. September bis 21. Oktober. Zu sehen sind Werke des Künstlers Thomas Trnka.

Die Vernissage findet am morgigen Mittwoch um 19 Uhr in der Gemeindebücherei statt. Nach der Begrüßung durch Bürgermeister Jürgen Kappenstein wird Thomas Trnka in die Thematik einführen. Japanische Tuschemalerei hat die Intention, das Wesentliche eines Gegenstandes, eines Menschen oder einer Landschaft in verdichteter Form darzustellen. Die einfachen Linien und der zarte Ton der Tusche sind Ausdruck von innerer Gelassenheit. Beim Glasdruck handelt es sich um eine experimentelle Form der Malerei. Hierbei wird farbig beschichteter Karton auf mit Farbe "bemaltes" Glas gedruckt, wodurch Bildlandschaften entstehen.

Thomas Trnka ist hauptberuflich Fachlehrer für Geistigbehinderte. An der Neurottschule unterrichtet er eine Kooperationsklasse. Mit japanischer Tuschemalerei beschäftigt sich der 45-Jährige bereits seit 20 Jahren. sas


Die Schwetzinger Zeitung schrieb in ihrem Ketscher Teil am 23. September 2009.


Japanische Tuschemalerei

Vernissage in der Gemeindebücherei

Ketsch. Eine Ausstellung über japanische Tuschemalerei und Glasdruck präsentiert die Gemeindebücherei vom 23. September bis 21. Oktober. Zu sehen sind Werke des Künstlers Thomas Trnka.

Die Vernissage findet am heutigen Mittwoch um 19 Uhr in der Gemeindebücherei statt. Nach der Begrüßung durch Bürgermeister Jürgen Kappenstein wird Thomas Trnka in die Thematik einführen.

Die japanische Tuschemalerei hat die Intention, das Wesentliche eines Gegenstandes, eines Menschen oder einer Landschaft in verdichteter Form darzustellen. Die einfachen Linien und der zarte Ton der Tusche sind Ausdruck von innerer Gelassenheit.

Beim Glasdruck handelt es sich um eine experimentelle Form der Malerei. Hierbei wird farbig beschichteter Karton auf mit Farbe "bemaltes" Glas gedruckt, wodurch Bildlandschaften entstehen.

Thomas Trnka ist hauptberuflich Fachlehrer für geistig Behinderte. An der Neurottschule unterrichtet er eine Kooperationsklasse. Mit japanischer Tuschemalerei beschäftigt sich der 45-Jährige bereits seit 20 Jahren. sas


Die Schwetzinger Zeitung schrieb in ihrem Ketscher Teil am 26. September 2009.


Gemeindebücherei: Ausstellung zeigt Tuschemalerei und Glasdruck von Thomas Trnka / Gut besuchte Vernissage

"Eintauchen in einen Raum der Ruhe"

Von unserem Mitarbeiter Volker Widdrat


Ketsch. "Wenn ich male, bin ich ganz bei mir. Es ist ein Akt der Stille und Aufmerksamkeit. Ich bin ganz in diesem Augenblick, der einzigartig und unwiederbringlich ist", sagt Thomas Trnka über seine Beschäftigung mit der japanischen Tuschemalerei. Trnka, 1964 in Mannheim geboren, lebt seit zehn Jahren in der Enderlegemeinde.

Der Fachlehrer für geistig Behinderte unterrichtet eine Kooperationsklasse an der Neurottschule und an der Schwetzinger Comenius-Schule. Japanische Tuschemalerei lasse ihn "eintauchen in einen Raum der Ruhe und Leere", sagte der Künstler bei der Vernissage zu einer Ausstellung über Tuschemalerei und Glasdruck, die bis zum 21. Oktober in der Gemeindebücherei zu sehen ist. Zudem findet am 10. Oktober von 14 bis 18 Uhr bei der Jubiläumsfeier der Bücherei eine Live-Vorführung Tuschemalerei statt.

Bürgermeister Jürgen Kappenstein begrüßte zu der Ausstellungseröffnung, die auch im Rahmen des 25-jährigen Jubiläums der Bücherei stattfand, eine stattliche Anzahl von Gästen, die sich für die Arbeiten des 45-Jährigen interessierten. Der Künstler selbst erläuterte den interessierten Besuchern seine ausgestellten Werke. Die japanische Tuschemalerei hat die Intention, das Wesentliche eines Gegenstandes, eines Menschen oder einer Landschaft in verdichteter Form darzustellen.

Beim Glasdruck handelt es sich um eine experimentelle Form der Malerei. Hierbei wird farbig beschichteter Karton auf mit Farbe "bemaltes" Glas gedruckt, wodurch Bildlandschaften entstehen, die Raum geben für Neugierde und Interpretation.

Der 45-Jährige beschäftigt sich seit 20 Jahren mit Tuschemalerei: "Sie lässt uns erfahren, dass die zarte, sanfte Farbnuance der Tusche und die schlichte Linie, die aus innerer Gelassenheit entstanden ist, kraftvoll sein kann." Das Lieblingsmotiv von Anfang an sei der Bambus, erzählte Thomas Trnka bei einem ersten Rundgang durch die Ausstellung: "Er symbolisiert Kraft, Aufrichtigkeit, Gesundheit und immerwährendes Wachstum." Wenn er ihn male, geschehe das mit ihm, was ein Dichter über den Bambusmaler Wen T'ung geschrieben habe: "Gehen Sie mit mir auf die Reise und verweilen Sie, solange Sie möchten."

Sowohl die Tuschemalereien als auch die Glasdrucke in der Galerie in der Gemeindebücherei warten darauf, betrachtet zu werden, so der Künstler abschließend.

 

© Schwetzinger Zeitung - 22.09.2009 / 23.09.2009 / 26.09.2009

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