Im Spiegel der Presse

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Die Schwetzinger Zeitung schrieb in ihrem Ketscher Teil am 16. November 2009.


Volkstrauertag

Frieden und Freiheit auf ewig erhalten

Ketsch. Die Gefahr des Vergessens und den Mut, im Rückblick auf das Gestern neue Brücken in das Morgen zu bauen, brachte Bürgermeister Jürgen Kappenstein in seiner Ansprache bei der Gedenkstunde am Samstag in der Totenhalle zum Ausdruck. "Die Zahl derer, die authentisch berichten können, geht zurück, und auch die Politikergeneration tritt langsam ab, die die Kriegs- und Nachkriegszeit bewusst erlebt hat und deren Handeln davon geprägt war, wirkliche Not am eigenen Leib kennengelernt zu haben." Daher sei es umso wichtiger "alle Menschen guten Willens für die Sache des Friedens und der Freiheit zu gewinnen, damit uns Frieden und Freiheit auf ewig erhalten bleiben, und daran ermahnt uns der Volkstrauertag".

Die Gedenkstunde wurde klangvoll umrahmt vom Gesangverein "Sängereinheit" und vom Musikverein 1929. Schüler der Klasse 9b der Neurottschule trugen Gedichte aus mehreren Jahrhunderten vor, forderten auf zum Nachdenken über die Sinnlosigkeit von Gewalt und Krieg und setzten sich für Versöhnung und Verständigung ein. "Besser als in tausend Reden / Worte ohne Sinn verschwendet / ist ein Wort voll tiefen Sinnes / das dem Hörer Frieden spendet", zitierten die Schüler aus dem Dhammapada (4. bis 3. Jahrhundert v. Chr.).

Mit der Kranzniederlegung wurden die Worte des Bürgermeisters in Taten umgesetzt: "Was wir tun, war wir reden und selbst was wir denken, trägt seinen Teil zum großen Geschehen bei." sas

 

© Schwetzinger Zeitung - 16.11.2009

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