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Die Schwetzinger Zeitung schrieb in ihrem Ketscher Teil am 20. Juli 2010.


Neurottschule: Lehrer und Schüler traten im Badminton-Turnier im gemischten Doppel an

Sportlicher Tanz der Schläger

Ketsch. Bald ist für zahlreiche Jugendliche der neunten und zehnten Klassen mit der offiziellen Entlassfeier der Lebensabschnitt an der Neurottschule beendet. Dann brechen sie auf zu neuen Ufern.

Doch die Jungen und Mädchen wollten sich nicht nur mit der offiziellen Veranstaltung verabschieden, sie taten dies auch auf sportliche Art und Weise.

Und so fand zum zweiten Mal ein Badminton-Turnier statt, bei dem 22 Schüler und sechs Lehrer zum gemischten Doppel antraten.

Spaß im Vordergrund

Fünf schweißtreibende Partien, jeweils sieben Minuten lang, standen in der heißen Neurotthalle auf dem Programm, die Partner und die Begegnungen wurden vor jedem Match ausgelost.

Während des Turniers galt es, Regeln zu beachten, beispielsweise das Aufschlagrecht in wechselnder Reihenfolge. Gewinnt die aufschlagende Partei den Ballwechsel, so schlägt der Aufschläger weiter auf. Er wechselt dann in das andere Aufschlagfeld und schlägt auf den Partner des ersten Rückschlägers auf. Bei mehreren Punktgewinnen wechselt er immer zwischen dem rechten und linken Aufschlagfeld.

Gewinnt die rückschlagende Partei den Ballwechsel, so erhält sie den Punkt und das Aufschlagrecht.

Für die Turnierleitung waren mit Marius, Larissa, Frederieke, Anne und Betül Schülerinnen und Schüler der Abschlussklassen verantwortlich. "Bei uns steht vor allem der Spaß im Vordergrund", betonte Sportlehrerin Helga Rinklef, die im vergangenen Jahr die Idee zu dem kleinen Wettbewerb am Ende der Schulkarriere in der Neurottschule gehabt hatte.

Unter allen Sport- arten schien Badminton die geeignetste zu sein, weil "unheimlich viele Akteure sich gleichzeitig bewegen können, und Federball irgendwie jeder spielen kann". Gleichzeitig erfordert Badminton aufgrund der zu spielenden Schnelligkeit und der großen Laufintensität auch eine hohe körperliche Fitness.

Während die Schülerinnen und Schüler allerdings im Sport schon mit Badminton in Berührung kommen, galt es für die Lehrer, erst einmal fleißig zu üben: Für sie wurden extra noch einmal Trainingseinheiten angeboten. Die Teilnahme war dann freiwillig.

Turnier etablieren

"Wir planen, das Turnier dauerhaft zu etablieren, es ist ein schönes Miteinander. Und dank der Kooperation mit der TSG haben wir auch die Ausrüstung zur Verfügung", freute sich Helga Rinklef zum Abschluss der Veranstaltung. az/Bild: Zietsch

 

 

© Schwetzinger Zeitung - 20. Juli 2010

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